Warum gähnen wir eigentlich und hat das immer etwas mit Müdigkeit oder zu wenig Schlaf zu tun? Das klären wir in diesem Artikel.

Morgens am Frühstückstisch tun wir es, abends auf der Couch und gerne auch über den Tag verteilt: Wir gähnen in den unterschiedlichsten Situationen.

Gründe fürs Gähnen

Aber warum müssen wir denn gähnen? Dafür gibt es verschiedene Auslöser: Müdigkeit, Hunger, Langeweile oder Stress. Oft gähnen wir auch, weil andere es tun. Gähnen ist nämlich ansteckend und vielleicht musst auch du tief ein- und ausatmen wenn andere Menschen in deiner Umgebung gähnen.

Dass Gähnen = müde bedeutet ist auf jeden Fall ein Mythos.

 

Doch warum gähnt unser Körper in diesen vielen Situationen?

Diese Frage beschäftigt die Wissenschaft schon viele, viele Jahre. Eine Antwort darauf hat sie noch nicht so recht. Lange Zeit vermuteten Forscher, dass der Körper damit einen Sauerstoffmangel ausgleichen möchte. Dies wurde jedoch bereits in den 80ern widerlegt.

Seitdem ist die populärste These, dass Gähnen die Aufmerksamkeit steigert. Das ergibt auch Sinn, wenn man bedenkt, dass wir bei Langweile, Müdigkeit und Stress gähnen. Vollständig wissenschaftlich belegt ist jedoch auch das nicht.

Daneben wird Gähnen auch eine kühlende Funktion des Gehirns nachgesagt. So mussten Ratten gähnen, sobald ihre ideale Gehirntemperatur von 37 ° C um 0,1 Grad gestiegen war. Auch wir Menschen gähnen im Sommer mehr als im Winter.

Insgesamt ist das Gähnen ein noch nicht vollständig erforschtes Phänomen, wohl auch weil es keinen großen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Die Forscher beschäftigen sich also lieber mit dem Schlafen an sich als mit dem Gähnen.

Schreibe uns gerne in die Kommentare, in welchen Situationen du gähnst und warum.

Wer schreibt hier
Ich bin Fabian. Zusammen mit Joe möchte ich dir rund um das Thema Schlafen helfen. Unser Ziel ist es, den Schlaf von so vielen Menschen wie möglich zu verbessern. Du findest uns auf YouTube unter „Schlafonaut“.
Warum gähnen wir
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